Zwei junge Fahrer des MSC
Arnstorf, Raphael Kalinke und Mario König haben zu Beginn der Saison im
Frühjahr diesen Jahres begonnen, Auto Slalom zu fahren. Beide hatten sich im
Winter zuvor ein rennfähiges Auto, einen VW Polo 86c zurecht gebastelt und
starteten damit bei ca. 15 Rennen.
Dadurch hat sich beim MSC
Arnstorf neben dem Jugend Kart Slalom Fahren eine zweite Sparte im Motorsport
begründet.
Raphael Kalinke, seit dem
Jahr 2000 ein fleißiger und erfolgreicher Jugend Kart Slalom Teilnehmer, nahm jetzt
als SE (= Slalom Einsteiger – 16 bis 18 Jährige) sowohl an der
Niederbayerischen Maier-Korduletsch Meisterschaft als auch am ADAC Städte Pokal
teil.
Sein Kollege, Mario König
ist ein absouter Neueinsteiger im Motorsport und startet in der Altersklasse
Juniorenwertung (18 bis 21 Jährige) ebenfalls in beiden Meisterschaften.
Am Auto wurden Veränderungen
gegenüber dem Serienmodell vorgenommen, wie der Einbau eines Käfigs, die
Gewichtsreduzierung durch das Herausnehmen der Rücksitze und der Verkleidung
und Änderungen bei Motor und Fahrwerk und so darf das Auto in der Gruppe F mit
1300 cm³ eingesetzt werden.
Die Ergebnisse der beiden
neuen Auto Slalom Fahrer können sich durchaus sehen lassen:
Raphael Kalinke steht kurz
vor Abschluss der Saison im Städte Pokal auf Platz 5 von 29 Fahrern, während
Mario König den 16. von 37 Plätzen belegt.
Andere drei Arnstorfer
Fahrer starten derzeit für auswärtige Vereine, da es beim MSC bisher keine Auto
Slalom Gruppe gab. Weitere drei Fahrer stehen nächstes Jahr in den Startlöchern.
Bleibt zu hoffen, dass sich im nächsten Jahr ein Verantwortlicher findet, der
die Gruppe zusammenführen kann.
Der MSC auf großer Fahrt
Seinen 2-tägigen Jahresausflug unternahm der MSC (Motorsportclub)
Arnstorf in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Dort erkundeten die
Teilnehmer die historische Altstadt mit Frauenkirche, dem Zwinger und der
weltberühmten Semperoper.
Der Termin war gut gewählt, denn genau an diesem Wochenende
war Tag der offenen Tür in diesem Opernhaus. So hatten die MSCler Gelegenheit,
in der Königsloge Platz zu nehmen,
kostenlos eine Ballettaufführung zu sehen oder den Maskenbildnern über
die Schulter zu schauen.
Aus der Vielzahl der weiteren kulturellen Angebote wählten
die Motorsport begeisterten Teilnehmer den Besuch des Verkehrsmuseums. Dort
sind Objekte aus Luft- und Schifffahrt, zwei und vierrädrige Fahrzeuge von
Beginn bis heute ausgestellt.
Eine 2-stündige Stadtrundfahrt führte die Ausflügler in alle
fünf Stadtteile von Dresden und ans Elbufer mit den 8 Brücken, zu denen bald
die umstrittene neunte Brücke fertig gestellt wird. Der Stadtführer verstand
es, Historisches aus der Kaiserzeit, die DDR-Zeit und die 20 Jahre vereintes
Deutschland miteinander zu verknüpfen.
Dazwischen durfte natürlich der Spaziergang durch die Gassen
und über den Markt und das Staunen über die barocke Baukunst, z. B. im Zwinger
nicht fehlen.
Im neu renovierten Hotel, ebenfalls im barocken Stil, und
bei mehrmaliger Einkehr konnte man die Gemütlichkeit und Geselligkeit, gutes
Essen und Trinken ausgiebig genießen.
Hans Eicher, Vorstandsmitglied des MSC, hatte wieder die
Organisation und die Programmausarbeitung für diesen Ausflug übernommen und er
hat diese Aufgabe in altbewährter Weise hervorragend gemeistert.
MSC Bericht Mannschaftsmeisterschaft 2010
Zum dritten Mal in Folge stehen die Fahrer des MSC Arnstorf
auf dem Siegertreppchen der Südbayerischen Mannschaftsmeisterschaft im Jugend
Kart Slalom. Es gelang ihnen heuer wie schon vor zwei Jahren der Vizetitel nach
einem dritten Platz im letzten Jahr. Sie mussten sich nur dem ausrichtenden
Verein ASC Tiefenbach geschlagen geben. Dahinter finden sich so namhafte
Vereine wie Rosenheim, Lechbruck oder Regensburg.
Der derzeit jeweils beste Fahrer jeder Altersklasse 1 bis 5 zwischen
8 und 18 Jahren des MSC Arnstorf waren zum ASC Tiefenbach angereist, um sich
bei der Mannschaftsmeisterschaft des ADAC mit 38 anderen Mannschaften aus dem
gesamten südbayerischen Raum zu messen. Es waren dies die Fahrer Marcel
Kalinke, Patrick Weislmeier, Nils Hartzsch, Stefan Saller und Thomas
Niederhammer.
Anders als bei allen anderen Kartturnieren kann jeder Verein
maximal 5 Fahrer aus verschiedenen Altersklassen zum Start melden und es werden
von den Ergebnissen dieser Fünf die drei besten Ergebnisse gewertet und nur
diese Mannschaft zusammen kann gewinnen und nicht ein einzelner Fahrer. Die
große Stärke des MSC Arnstorf ist es, dass er in jeder Altersklasse mehrere
aktive Fahrer hat und somit jede Altersklasse hervorragend besetzen kann.
Zu Beginn des Turniers gibt es bei dieser Meisterschaft
immer eine Fahrervorstellung. Dabei werden die Teilnehmer jedes Vereins
namentlich dem Publikum präsentiert. Bei der Besichtigung und der
anschließenden Begehung des Parcours stellten die Arnstorfer Fahrer fest, dass
es ein schneller fließender Parcours ist, den die Jugend- bzw.
Sportbeauftragten des ADAC da für sie aufgestellt hatten. Die versetzten Tore,
Halbkreise, Spurgassen, Schwammerl und Kasten waren im Training ausreichend
geübt worden und sollten von daher nicht allzu große Mühen machen.
So hieß es also, sowohl „sauber“, d. h. mit null Fehlern,
also ohne eine Pylone umzuschmeißen den Parcours mit dem Kart in möglichst
kurzer Zeit zu durchfahren. Bei den Jüngsten konnte Marcel Kalinke Platz 10 von
25 Startern erreichen, danach gelang Patrick Weislmeier ein 5. Platz. Als dann
Nils Hartzsch in der K3 auf Platz 4 landete, stieg die Spannung beim Arnstorfer
Team enorm. Man konnte sich berechtigte Hoffnungen auf einen guten Platz
machen. Mit Jubel und Freude wurde der 2. Platz von Stefan Saller beklatscht
und als schließlich Thomas Niederhammer in der K5 den 9. Platz erlangte,
wussten die Teilnehmer mit Mannschaftsbetreuer Helmut Kalinke, dass es der MSC
Arnstorf auch bei der diesjährigen Mannschaftsmeisterschaft wieder bis ganz
nach vorne geschafft hatte. Die Siegerehrung mit Arnstorf auf dem
Vizemeisterplatz war der krönende Abschluss des Tages.
MSC Bericht Südbayernendlauf 2010
Wieder haben zwei Fahrer des MSC Arnstorf den Einzug in den
Südbayerischen Endlauf im Jugend Kart Slalom geschafft. Es sind dies Nils
Hartzsch in der Altersklasse 3 (Jahrgang 1998/97) und Stefan Saller in der K 4
(Jahrgang 1996/95), zwei Piloten, die auch schon in den letzten Jahren von sich
reden machten.
Die erste große Hürde, die fünf Qualifikationsläufe, ist
geschafft. Bei allen fünf Vorläufen, in Plattling, in Regen, in Tiefenbach,
beim MSC Dreiburgenland und zunächst beim Heimturnier in Arnstorf belegten die
beiden Fahrer jeweils gute bzw. sehr gute Plätze, so dass dann Nils Hartzsch
insgesamt 37,57 Punkte und Platz 5 von 27 gewerteten Startern erreichte und
damit den Einzug ins Finale mit einem respektablen Abstand zum sechst
Platzierten, noch schaffte. Ebenfalls auf Platz 5 von 33 Startern mit 35,38
Punkten landete Stefan Saller und hat sich damit auch für dieses südbayerische
ADAC Gesamtturnier qualifiziert, von wo aus die jeweils drei Besten jeder
Altersklasse über ein Ticket zum Bundesendlauf freuen dürfen, der im Herbst in
Hamburg stattfinden wird.
Dieser Südbayerische Endlauf wird am kommenden Samstag und
Sonntag bei der RG Rosenheim ausgetragen. Die ca. 120 teilnehmenden jungen
Kartfahrerinnen und –fahrer im Alter von 8 bis 18 Jahren werden an den beiden
Tagen verschiedene 400 Meter lange Parcours durchfahren. Mit viel Präzision und
Aufmerksamkeit müssen die Jugendlichen hier ihr Geschick beweisen.
Motorsportclub jetzt unter dem Dach des BLSV
Arnstorf. Die
Sparte „Motorsport“ des MSCArnstorf, der seine
hauptsächlichen Ziele seit vielen Jahren in der Förderung der Jugend sieht, ist
nun auch Mitglied im BLSV. Im Rahmen des
24. Jugendkart-Slaloms überreichte der BLSV-Beauftragte für den Landkreis
Rottal-Inn Ludwig Zeiler die
Aufnahmeurkunde an die MSC-Vorsitzende Maria Bellmann. „Ich bin beeindruckt,
was da abläuft“, betonte Zeiler. Vor allem die Tatsache, das die jungen Piloten
nicht zum unsinnigen Rennen, sondern zum konzentrierten und überlegten Fahren
angeleitet werden, wertete er als besonders wichtigen Aspekt beim Kartfahren.
Da sich der BLSV erst vor zwei Jahren für den Motorsport geöffnet hat, habe er
sich bislang wenig Gedanken darüber gemacht,
aber jetzt gesehen, mit welcher Freude und Begeisterung die Mädchen und
Buben dabei sind. Sein Wunsch für den MSC: weiterhin Kraft und Freude im
Ehrenamt, guten Sport und dass die Mitgliedschaft beim BLSV die Erwartungen des
Vereins erfüllt und er die Vorteile in Anspruch nehmen kann. „Für unsere 17
aktiven Fahrer zwischen acht und 18 Jahren bringt die Mitgliedschaft den
Vorteil, dass wir am Ende der Saison alle eingesammelten Punkte über den
Bayerischen Motorsportverband melden können und so die Teilnahme an Bayerischen
und Deutschen Meisterschaften wieder möglich ist“, erläuterte Bellmann. Zudem
könne der MSC nun an Förderungen für seine intensive Jugendarbeit gelangen.
Auch Bürgermeister Alfons Sittinger gratulierte herzlich und wünschte den
Verantwortlichen weiterhin ein glückliches Händchen für seine Aufgaben.
Im Beisein des Ehrenvorsitzenden Dr. Lothar Brandl (links),
von Bürgermeister Alfons Sittinger ( 3. von links) und Mitgliedern der
Vorstandschaft nahm MSC-Vorsitzende Maria Bellmann (4. von links) vom
BLSV-Beauftragten für den Landkreis Rottal-Inn Ludwig Zeiler die
Aufnahmeurkunde entgegen.
24. Arnstorfer Jugend-Kart-Slalom:
Sieg für Nils Hartzsch, Platz 2 für Stefan Saller und Platz
2 in der Mannschaftswertung für die Hausherren.
158 Kart-Piloten am Start
Arnstorf. Beim 24. Jugend-Kart-Slalom des MSC Arnstorf
gelang es den Fahrern des Ausrichters, ihre Führungsposition in drei Klassen
und der Mannschaftswertung in der Region 1 weiter auszubauen. In der Wertung K3
holte sich Nils Hartzsch mit zwei fehlerfreien Läufen den Siegerpokal. In der
Klasse K4 musste sich Stefan Saller nur von Andrea Lorenz vom AC Regensburg
geschlagen geben, was aber durchaus keine Schande ist, denn die Pilotin ist
seit einigen Jahren regelmäßig beim Bundesendlauf vertreten. Zusammen mit dem
4. Rang von Michael Heudecker in K1 ergaben diese Ergebnisse 30,93 Punkte und
so den 2. Platz in der Mannschaftswertung für den MSC hinter dem AC Regensburg.
In der in diesem Jahr sehr starken Gruppe K1 des Vereins überraschte Sandra
Weislmeier mit Platz 21 im Kreis der 31 Starter. Es war das erste Turnier
überhaupt in ihrer jungen Fahrerkarriere. Raphael Bellmann, nach dem 1.
Wertungslauf auf Platz 3, setzte beim 2. Durchgang alles auf eine Karte, fuhr
mit 0:27,64 auch die schnellste Zeit, handelte sich dabei aber vier
Strafsekunden ein und musste sich am Ende mit Rang 11 begnügen. Bei besten
äußeren Bedingungen brachte das eingespielte Team um die MSC-Vorsitzende Maria
Bellmann das Turnier mit 158 Startern von 23 Vereinen der Region 1 zügig über
die Bühne. Das Gelände des Busunternehmens Stelzeneder erwies sich einmal mehr
als idealer Ort für die Veranstaltung, die zugleich als 3. Vorlauf zur
Südbayrischen ADAC Meisterschaft und ebenso als 3. Vorlauf zur
Maier-Korduletsch ADAC-Meisterschaft der Region 1 ausgetragen wurde.
Die Ergebnisse:
K1 31 Starter: 1. Marcel Braumandl (MSC Freyung) 1:00,84; 2.
Dominik Novotny (MSG Bayrischer Wald Hutthurm) 1:01,46; 3. Ramon Türk (MSC
Abendsberg) 1:02,48.
K2 28 Starter: 1. Michael Brehm (AC Regensburg) 0:58,43; 2.
Marcel Hauer (MSG Bayerischer Wald Hutthurm) 0:59,31; 3. Lukas Ellinger )KC
Eggenfelden) 0:59,87.
K3 41 Starter: 1. Nils Hartzsch (MSC Arnstorf) 0:57,30; 2.
Vanessa Bommel (ASC Tiefenbach) 0:57,36; 3. Marice Sinzinger (AC Regensburg)
0:57,59.
K4 37 Starter: 1. Andrea Lorenz (AC Regensburg) 0:56,40; 2.
Stefan Saller (MSC Arnstorf) 0:56,55; 3. Matthias Schwemmer (MSC Regen) 0:56,55
K5 21 Starter: 1. Martin Steinhofer (ASC Tiefenbach)
0:56,25; 2. Andre Hankofer (MSC Regen) 0:56,93; 3. Andre Sinzinger (MSC
Abendsberg) 0:56,97.
Mannschaftswertung:
AC
Regensburg (Andrea Lorenz, Michael Brehm, Maurice Sinzinger) 31,64 Punkte;
2. MSC Arnstorf (Nils Hartzsch, Stefan Saller, Michael Heudecker) 30,93
Punkte; 3. MSC Tiefenbach (Martin Steinhofer, Vanessa Bommel, Manuel
Altmann) 30,68 Punkte.
Blick auf den Parcours während der Veranstaltung
Erfolgreicher Auftakt der Saison 2010 im Jugend Kart Slalom
Beim zweiten Vorlauf zur Niederbayerischen
Maier-Korduletzsch Meisterschaft im Jugend Kart Slalom Fahren konnte der
jüngste in der Mannschaft, Marcel Kalinke, den Sieg holen.
Das Turnier fand bei der RSG Burghausen statt. Es war
Marcels zweiter Start bei einem solchen Wettbewerb und er konnte gleich die
gesamte Konkurrenz von 12 Fahrern – alle Jahrgang 2001/02 – hinter sich lassen.
Allerdings kennt er den Kartsport quasi seit Babyzeiten, da sein großer Bruder
diesen Sport ebenfalls betreibt.
Im ersten Vorlauf beim MSC Johanniskirchen belegte Marcel
Kalinke Platz 5, während sein Arnstorfer Kollege Michael Heudecker dort den
Sieg holte.
Der zweite Neuling in der Mannschaft des MSC Arnstorf,
Johannes Hippauf holte beide Male mittlere Plätze.
In der K2 gibt es für den MSC Arnstorf ebenfalls eine
positive Nachricht zu vermelden. Der letztjährige Neuling, Patrick Weislmeier,
konnte bei den beiden ersten Vorläufen jeweils Platz 2 erringen. Dies ist
deshalb umso erfreulicher, da er heuer nach nur einem Jahr in der K1
altersbedingt eine Jahrgangsstufe aufsteigen musste und die Konkurrenz mit 16
bzw. 25 Startern dort sehr groß ist.
Nach den Pfingstferien finden jeweils sonntags die weiteren
Vorläufe statt, u. a. am 13. Juni das Heimturnier des MSC Arnstorf, während
dann in der zweiten Jahreshälfte die verschiedenen Endläufe und
Mannschaftsturniere terminiert sind.
Marcel Kalinke in Burghausen
Michael Heudecker in Johanniskirchen
v. l. Aigner Phillipp, Weislmeier Patrick, Marcel Kalinke, Johannes Hippauf, Michael Heudecker
Bericht vom 29.12.2009
KUNO, das ist eine groß angelegte Spendenaktion für die Kinder-Uniklinik Ostbayern,
eine deutschlandweit einmalige Erfolgsgeschichte: Die Ostbayern bauen ihre
Uni-Kinderklinik selbst. Es wird die Höchstversorgungsstufe für die
schwerstkranken Kinder aus unserer Region etabliert.
Davon konnten sich Maria Bellmann und Dr. Lothar Brandl vom
MSC Arnstorf drei Tage vor Eröffnung der Kinderklinik in Regensburg vor Ort
überzeugen, als sie eine Spende von 500,00 € an die KUNO-Stiftung Regensburg
überreichten. Der frühere kaufmännische Direktor der Uni-Klinik und
Vorsitzender der KUNO-Stiftung, Dr. Hans Brockard persönlich führte die beiden
MSCler durch die fertige, aber noch nicht in Betrieb genommene Klinik.
Die Spende kam bei der Nikolausfeier des MSC Anfang Dezember
zustande. Dr. Lothar Brandl hatte im Vorfeld den genialen Vorschlag, sich nicht
selber vom Nikolaus beschenken zu lassen, sondern die Idee des Nikolaus
insofern zu leben, dass die Mitglieder und Besucher der MSC Nikolausfeier für
einen wohltätigen Zweck spendeten. Die Wahl fiel auf die Stiftung KUNO, da es
für einen Sportverein, der Jugendförderung betreibt, nahe liegt, an Kinder und
Jugendliche aus der Region zu denken, die derzeit oder vielleicht zeitlebens
nur eingeschränkt Sport betreiben können.
Hintergrund der Stiftung KUNO ist folgender: In den 90er
Jahren, als die Universitätsklinik Regensburg bereits in Betrieb war, kamen
immer wieder massive Forderungen von Seiten der Bevölkerung, dass es zwischen
München und Erlangen auch eine Unikinderklinik als Höchstversorgungszentrum in
Ostbayern geben muss. Zwischen 1999 und 2003 wurden zwar alle Schritte durch
die Ministerien eingeleitet, aber angesichts des Sparhaushalts 2003/04 war
dieses 30-Millionen-Projekt nicht darstellbar (Bau des neuen Gebäudes auf dem
Unigelände und Renovierung und Aufstockung der Ausstattung der St.
Hedwigs-Klinik der Barmherzigen Brüder).
Um aus der Warteschleife bis frühestens 2015 herauszukommen,
wurde dieses überaus erfolgreiche Spendenprojekt KUNO-Stiftung im März 04
gestartet. Bis heute kam durch viele kleine Spenden, vor allem bei
Vereinsfesten, Benefizveranstaltungen, runde Geburtstagsgeschenke usw. eine
Summe von 9.611.000.- Mill. € zusammen. Bei einer Spendensumme von 2 Mill. im
Jahre 2005 konnte die Bayerische Staatsregierung die Forderung der Bevölkerung
nach einer Unikinderklinik nicht länger ignorieren und willigte in eine
Co-Finanzierung mit 14 Mill. ein. Somit ist erreicht, was viele für unmöglich
hielten: die Bevölkerung Niederbayerns und der Oberpfalz hat mit größtem
Engagement der Uni-Kinderklinik auf die Beine geholfen. Der MSC konnte mit
seiner 500,- € Spende einen kleinen Beitrag dazu leisten.